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Einer Aufgabe der anderen Art stellten sich am Samstag, den 21. März, die TSV Leichtathleten: das Jugendbüro der Stadt Simbach hatte wieder zu der Tradition gewordenen Müllsammelaktion gerufen. Diesem Ruf folgten die Athleten gerne, ebenso wie ungefähr 80 weitere Teilnehmer aus den örtlichen Vereinen und Schulen.

Erster Treffpunkt war gegen halb zehn der Jugendtreff Inn-Side. Dort erfolgte eine kurze Einweisung und die Zuteilung des Stadtgebietes, danach erfolgte das Verteilen der notwendigen Ausrüstung: ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifern machte sich anschließend der 13-köpfige Trupp des TSV auf den Weg.
Und weder den Kinder- und Jugendlichen, noch den Eltern oder Trainern wurde die Zeit lange, es fand sich leider sehr viel Müll. Es wurde alles vom Boden aufgehoben oder aus Sträuchern gefischt, was achtlos oder auch mutwillig über die vergangenen Monate draußen „deponiert“ wurde.
Es fanden sich die üblichen zahlreichen „Klassiker“ wie Verpackungsmüll, Dosen oder Flaschen, aber auch negative Überraschungen wie Schuhe, Kopfhörer oder sogar Autoreifen. Nichts blieb unentdeckt, alle Mitwirkenden waren mit Feuereifer am Werk. Egal welches Alter, keiner der Mitwirkenden wurde müde, das die Mülltüten zu stecken, was in der Natur nichts zu suchen hat.
Zu den erwähnten „Klassikern“ zählen auch Zigarettenkippen. Auf diesen lag heuer bewusst ein Fokus, entsprechend wurden diese separat eingetütet. Zigarettenstummel benötigen nicht nur eine sehr lange Zeit, bis sie sich zersetzen, sondern enthalten auch einige Giftstoffe, die im Lauf der Jahre an die Umwelt freigegeben werden. Umso wertvoller der Beitrag, der bei der Aktion geleistet wurde: alleine im zugeteilten Gebiet füllten die Athleten zwei volle Mörteleimer, die der Info-Aktion „Simbach Kippenfrei“ am Schulzentrum zur Verfügung gestellt werden konnten.
Eine absolute positive Überraschung und somit ein Highlight des Tages bereitete eine Anwohnerin den fleißigen Helfern: sie hatte die Sammelaktion beobachtet und überreichte den TSVlern eine große Packung Schokolade als Dankeschön, die mit Begeisterung entgegengenommen wurde. Nach der süßen Stärkung und einem Foto mit der freundlichen Spenderin ging es dann weiter.
Nach gut zwei Stunden war die Aktion beendet und alle Teilnehmer wieder zurück auf dem Weg ins Inn-Side. Für die Sportler Ehrensache, die Strecke „per Pedes“ zurückzulegen, es gab aber zusätzlich die Möglichkeit, sich mit Einsatzfahrzeugen des THWs abholen zu lassen. Im Inn-Side konnten sich die Müllsammler erholen und sich bei einer leckeren Brotzeit sowie Getränken stärken. Natürlich wurde aber auch die Gelegenheit genutzt, sich auch mit den anderen Teilnehmern auszutauschen.
Diese Aktion ist aus mehreren Gründen eine sehr wichtige, der Hintergrund ernst. Die Menge an gesammelten Müll ließ die Teilnehmer dann auch nachdenklich zurück.
Trotzdem nehmen die Athleten auch etwas sehr Wertvolles und Positives mit:
1) Unsere Leichtathleten haben auch beim Arbeiten immer eine riesige Gaudi

2) Simbach ist ein Ort, an dem man zusammenhält
3) Wir lieben nicht nur unsere Stadt, sondern auch unsere Umwelt.

Für die Leichtathleten war es nicht nur ein Vormittag voller Arbeit, sondern auch eine schöne Zeit mit viel Gemeinschaftsgefühl im Wissen, einen tollen Beitrag geleistet zu haben.

50. Werner-von-Linde Sportfest, München, 7.3.26

Am Samstag, den 07.03., fand in München das 50. Werner-von-Linde Sportfest statt. Sowohl Veranstalter, der TSV 1860 München, als auch der Ausrichter BLV Bezirk Oberbayern konnten sich über eine außerordentliche Anzahl Meldungen freuen: Mit knapp 2400 Meldungen für gut über 900 Teilnehmer aus fast 100 Vereinen war das Sportfest mehr als gut besucht.

Organisatorisch eine Meisterleistung, die es zu vollbringen galt, mit Ausnahmen gelang das auch hervorragend.

Für die Teilnehmer war es ein aufregender Tag: frühmorgens brachen acht jugendliche Athleten zusammen mit dem bewährten Trainerteam Kathrin und Tom Bründl sowie ein paar Mamas und Papas mit dem Stadtbus Richtung München auf. Beginn des ersten Wettbewerbes war kurz nach zehn, die letzte Disziplin endete ungefähr sieben Stunden später.

Neben dem Spaß an der Teilnahme stand das Sammeln von Wettkampferfahrung für die jungen Sportlerinnen und Sportler an erster Stelle. Und die Anforderungen waren ordentlich hoch: zusammen mit der überwältigenden Kulisse der Werner-von-Linde Halle, dem ausnehmend großen Teilnehmerfeld oder auch dem erste Mal Antreten in einer „Respektsdisziplin“ wie Kugelstoßen oder Hürdenlauf war nachhaltig für ordentlich Eindruck gesorgt. So mancher Ablauf, der im Training problemlos gemeistert wurde, geriet bei dem einen oder anderen ins Schlingern – doch aufgeben war keine Option. Bis zuletzt wurde gekämpft und einige persönliche Bestleistungen erzielt, auf die die Jugendlichen stolz sein können.

Bei den Jungen M12 traten Felix Inzenhofer und Aron Bründl in drei Disziplinen an: dem Kugelstoßen (3kg Kugel), dem Weitsprung und den 60m Hürden. Insgesamt erreichten beide in den angetretenen Disziplinen gute Platzierungen im Mittelfeld. Leider konnten sie nicht, wie erhofft, auch am 60m Sprint teilnehmen, da das Kugelstoßen zu spät abgeschlossen wurde. 
Bei den Mädchen W12 stellten sich Marie Köpping, Isabella Eckinger, Laura Seitz, Nora Bründl und Paula Blöchl mehreren Disziplinen: Kugelstoßen (3kg) stand auf dem Programm, genau wie Weitsprung, der 800m Lauf sowie 60m Sprint, für Nora und Marie auch die 60m Hürden. Laura Seitz erreichte im Weitsprung und im 800m Lauf eine persönliche Bestleistung, dort schafften dies auch Marie Köpping, Nora Bründl und Paul Blöchl. Ihre durchwegs guten Ergebnisse sind umso höher zu bewerten, als dass es sich in dieser Altersklasse um die Gruppe mit der größten Teilnehmerzahl handelte: im 60m Sprint starteten z.B. 120 Sportlerinnen!
Für die Startgemeinschaft Rottal-Inn liefen Marie Köpping, Nora Bründl, Paula Blöchl und Isabella Eckinger die 4x50m Staffel. Dort erreichten sie einen ausgezeichneten 23. Platz, auf den sie genauso stolz sein können, wie darauf, die wahre Herausforderung dieser Disziplin so gut gemeistert zu haben: die Übergabe des Staffelstabes klappte wie am Schnürchen.

Eine Altersklasse höher, der W13, trat Kalina Legiec an. Sie absolvierte den Kugelstoß (3kg Kugel), die 60m, als auch den 800m Lauf und konnte mit ihrer Platzierung zufrieden sein.

Neben den sportlichen Leistungen gab es ein weiteres Highlight zu vermelden, als die jungen Athleten vor den Autogrammen ihrer Helden posierten: Elaine Thompson-Herah und Usain Bolt, beides jamaikanische Sprintlegenden, hatten sich an der Wand der Halle verewigt, was für weiteren Ansporn und auch Gesprächsstoff sorgte.

Am Ende eines anstrengenden Tages erreichte gegen 21 Uhr eine müde, aber zufriedene Gruppe voller neuer Eindrücke und Erfahrungen Simbach. Stolz konnten nicht nur die jungen Sportler selbst sein, auch Trainer und Eltern waren voll des Lobes über die Leistungen und die Art, wie die Jugendlichen sich den Herausforderungen des Tages gestellt und diese bewältigt hatten. Ganz im Sinne eines großartigen Team- und Sportsgeistes war es auch das „dabei gewesen sein“, was den Athleten im Gedächtnis bleiben wird.

 

Die Ergebnisse im Detail

M12
Felix Inzenhofer
Kugelstoß (3kg) 6,64m
Weitsprung 3,80m
60m Hürden 12,94sec

Aron Bründl
Kugelstoß (3kg) 5,40m
Weitsprung 3,11m
60m Hürden 14,80sec

W12
Kugelstoß (3kg)
Marie Köpping 5,08m (Platz 29)
Laura Seitz 4,79m (Platz 33)
Paula Blöchl 4,53m (Platz 38)
Nora Bründl 4,37m (Platz 40)
Isabella Eckinger 4,13m (Platz 41)

Weitsprung
Marie Köpping 3,60m (Platz 33)
Isabella Eckinger 3,55m  (Platz 36)
Laura Seitz 3,19m (Platz 60)
Nora Bründl 2,70m (Platz 71)
Paula Blöchl 2,33m (Platz 73)

Sprint 60m
Isabella Eckinger 9,50sec (Platz 49)
Marie Köpping 9,57sec (Platz 56)
Nora Bründl 10,11sec (Platz 96)
Laura Seitz 10,77sec (Platz 111)
Paula Blöchl 10,82sec (Platz 112)

60m Hürden
Marie Köpping 12,83sec (Platz 25)
Nora Bründl 14,14sec (Platz 35)

800m
Marie Köpping 3:10,04 (Platz 19, PB)
Nora Bründl 3:10,90 (Platz 21, PB)
Isabella Eckinger 3:21,30 (Platz 25)
Laura Seitz 3:28,42 (Platz 27, PB)
Paula Blöchl 3:35,49 (Platz 30, PB)

4 x 50 m Staffel
Startgemeinschaft Rottal-Inn
(Köpping, Bründl, Blöchl, Eckinger)
32,07sec (Platz 23)
 

W13
Kalina Legiec
Kugelstoß (3kg) 4,88m (Platz 26)
60m 11,42sec (Platz 89)
800m 3:44, 68 (Platz 31)

Vom Lauftreff zur Deutschen Meisterschaft – Simbacher Masters feiern großen Erfolg

Alles begann ganz unscheinbar beim Simbacher Lauftreff. Was zunächst als gemeinsames Training einiger Laufbegeisterter gedacht war, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer echten Erfolgsgeschichte für die Leichtathletik in Simbach.

Der heutige Leiter des Lauftreffs, ein ehemaliger aktiver Handballer und Athletiktrainer, sowie früherer Fußballspieler, brachte viel sportliche Erfahrung mit. Aus der Trainingsgruppe entstand schließlich im Frühjahr 2025 die Idee, eine eigene Masters-Gruppe aufzubauen.

Bereits im Juli 2025 wagten die Athleten ihren ersten Wettkampf. Das damalige Ziel war bescheiden formuliert: einmal mit den „Großen“ mitlaufen und vielleicht in ein bis zwei Jahren die Qualifikation für eine Deutsche Meisterschaft erreichen.

Doch es kam schneller als erwartet. Nach einem Dreivierteljahr intensiven, nahezu täglichen Trainings stellten sich überraschend schnell erste Erfolge ein. Die Athleten erfüllten die Qualifikationsnormen über 60 Meter, 200 Meter und 400 Meter – und damit stand im März 2026 fest: Startberechtigung bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Masters in Düsseldorf.

Am vergangenen Wochenende machte sich das Quartett aus den beiden Athleten Alexander Bründl (M40) und Jojo Mayer (M35) sowie den beiden akkreditierten Coaches Lea Müller und Sina Müller auf den rund 700 Kilometer langen Weg nach Düsseldorf.

Der Wettkampf erstreckte sich über zwei Tage. Am Samstag eröffnete Jojo Mayer den Wettkampf über die 60 Meter. Mit einer Zeit von 7,95 Sekunden verbesserte er seine bisherige persönliche Bestleistung. Kurz darauf folgte Alexander Bründl über die gleiche Distanz. Mit 8,12 Sekunden blieb er nur knapp über seiner bisherigen Bestzeit von 8,11 Sekunden.

Anschließend stand für Mayer noch die 400-Meter-Distanz auf dem Programm. Mit einer taktisch perfekt gelaufenen Runde stellte er erneut eine persönliche Bestleistung auf und erreichte mit 56,54 Sekunden einen starken 7. Platz in der Altersklasse M35.

Am Sonntag traten beide Athleten noch über die 200 Meter an. Die lange Anreise und die Belastungen des Wettkampfwochenendes machten sich bemerkbar. Trotz intensiver Regenerationsversuche konnten beide ihre Bestleistungen nicht mehr steigern. Die Ergebnisse waren dennoch beachtlich: Alexander Bründl erreichte mit 26,51 Sekunden Platz 9, Jojo Mayer lief 25,76 Sekunden und belegte Platz 12 in seiner Altersklasse.

Auch wenn die Platzierungen auf den ersten Blick unscheinbar wirken mögen, muss man den Rahmen berücksichtigen: Es handelte sich um Deutsche Meisterschaften. In den Altersklassen M35 und M40 bedeutet dies, zu den Top 15 Athleten Deutschlands zu gehören.

Für einen vergleichsweise kleinen Verein wie Simbach ist das ein herausragendes Ergebnis. Trainingsmöglichkeiten, wie sie große Leichtathletikzentren etwa in München oder Frankfurt bieten, stehen in Simbach – besonders im Winter – nicht zur Verfügung.

Umso größer sind Stolz und Freude über das Erreichte. Gleichzeitig konnten wertvolle Erfahrungen auf nationaler Bühne gesammelt werden.

Die nächsten Wettkämpfe stehen bereits fest: In den kommenden Wochen geht es für die Simbacher Masters nach Germering, Vaterstetten und München. Höhepunkt im Sommer werden die Bayerischen Meisterschaften im Juli in Aschaffenburg, bei denen eine große Delegation aus Simbach antreten wird.

Nur wenige Wochen später folgt bereits das nächste große Ziel: die Deutschen Meisterschaften der Masters im Freien. Austragungsort ist 2026 Mönchengladbach – und die Simbacher Athleten wollen dort erneut zeigen, was mit Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist möglich ist.

Nina Krause holt zwei Mal Gold bei den Hallen-Staatsmeisterschaften der Masters in Wien am 7.3.26

Großer Erfolg für die Leichtathletik aus der Region: Nina Krause vom TSV Simbach hat bei den österreichischen Masters Hallen-Staatsmeisterschaften am Samstag, den 7.3.26 in der Sport Arena in Wien gleich zwei Titel gewonnen. Die Athletin, die für die Sportunion IGLA long life startete, sicherte sich über 60 Meter und über 200 Meter die Goldmedaille in der Altersklasse W45.
 
In zwei starken Rennen setzte sich Krause gegen die nationale Konkurrenz durch. Sowohl auf der kurzen Sprintdistanz über 60 Meter mit 8,49 sec. als auch auf den 200 Metern mit 29,19 sec. zeigte sie ihre Schnelligkeit und Durchsetzungsstärke. Über 60m hatte sie sogar die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen, aller Altersklassen.
Diese beiden ersten Plätze beweisen die hervorragende Form der Sprinterin und stellt einen großen Erfolg für sie persönlich sowie für ihren Heimatverein TSV Simbach dar. Gleichzeitig ist es ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Sportunion IGLA long life, für die Krause bei den Meisterschaften an den Start ging.
 
Mit zwei Goldmedaillen im Gepäck kehrt Nina Krause nun von den Hallen-Masters-Staatsmeisterschaften zurück und bestätigt eindrucksvoll ihre Stellung als eine der schnellsten Sprinterinnen der Masters in Österreich.

Sportlerehrung Landkreis Rottal-Inn am 25.2.26

Bayerische Crosslaufmeisterschaften am 22.2.26 in Regensburg

Am Sonntag, den 22.02.2026 fanden am Westbadweiher in Regensburg die Bayerischen Crosslaufmeisterschaften statt.

Ausgerichtet vom SWC Regensburg, meldeten sich 461 Läufer in Altersklassen von U16 bis hin zu Masters 80 zur Teilnahme an.
Das Streckenlayout war anspruchsvoll: gestartet wurde beim Regensburger Ruder-Klub, die Länge der Start- und Zielstrecke betrug jeweils circa 600m und führte weiter als Rundkurs über 1200m Wiesen- und Parkwege. Steigungen und Gefälle überwogen, ebene Passagen waren die Ausnahme, zudem fiel die Strecke nach beiden Seiten hin ab, was den Läufern nicht nur ordentlich Ausdauer, sondern auch die volle Konzentration abverlangte.
Die Wetterprognosen waren nicht vielversprechend – windig und regnerisch sollte es werden, was die begeisterten Crossläufer aber nicht schreckte, letztendlich boten die 8 Grad Celsius gute Bedingungen und auch Regen gab es kaum.
Weniger das Wetter selbst, als vielmehr die witterungsbedingten Auswirkungen des Regens auf die Strecke sorgten im Vorfeld für Sorgenfalten, befürchtete man doch, das aufgeweichte Gelände könnte zu matschig werden und der Lauf in eine Schlammschlacht ausarten. Glücklicherweise war die Strecke vergleichsweise lange und von den Veranstaltern an kritischen Stellen hervorragend mit Matten und Hackschnitzeln präpariert, so dass sich die Sorgen als unbegründet herausstellten.
Die Herausforderung, der sich die 8 Athletinnen des TSV Simbachs stellten, war also beachtlich; wie schon bei den vergangenen Hallenwettkämpfen zeigten die Sportlerinnen auch bei diesem Outdoorevent zu welch großartigen Leistungen sie imstande sind.

Bei den Frauen W40 gingen Kathrin Bründl und Tatjana Fageth über 4,8km an den Start. Für die zwei ein solider Trainingswettkampf, mit Platz 7 für Kathrin und Platz 12 für Tatjana konnten sie sehr zufrieden sein. 
In der Altersklasse W45 traten über die gleiche Distanz Ute Ragaller und Marion Voigt an, ihre Premiere bei einer großen Crossmeisterschaft. Es galt, in dem großen Starterfeld und dem anspruchsvollen Gelände nicht nur Wettkampferfahrung zu sammeln, sondern auch die eigenen Kräfte richtig einzuteilen. Diese Herausforderung meisterten Ute und Marion bravourös, über die Plätze 11 (Ute Ragaller) und 12 (Marion Voigt) konnten sie stolz sein.
Ein weiteres Highlight war der 5. Rang in der Mannschaftswertung W35 – W45 für Kathrin Bründl, Tatjana Fageth und Ute Ragaller, der für viel Freude sorgte.
Als jüngste Teilnehmerin W15 lief Lea Krause 2,4km. Sie zeigte eine außerordentliche kämpferische Leistung, ließ sich von den drei vor ihr platzierten Athletinnen nicht abhängen, musste erst kurz vor der Ziellinie abreißen lassen und konnte sich mit einem hervorragenden 16. Platz belohnen.
In der Klasse WU23 gab es drei Simbacher Starterinnen: Lea und Sina Müller, sowie Carola Reinhold, die sich für eine Mannschaftswertung von U20 sogar eine Altersklasse höher melden ließ. Lea konnte nach langer Verletzungspause endlich wieder an den Start gehen und sorgte mit einer tollen Leistung und einem großartigen siebten Platz für einen Paukenschlag. Sina und Carola bewältigten die Strecke fast gemeinsam, nur eine Sekunde trennte die beiden bei ihrem Zieleinlauf, was Platz 12 für Sina und Platz 13 für Carola bedeutete. 
Ausgesprochen stolz dürfen die drei auf das Ergebnis der Mannschaftswertung U23 sein: Mit einem grandiosen zweiten Platz dürfen sie sich Bayerische Mannschafts-Vizemeisterinnen nennen.
Glücklich über einen ereignisreichen und erfolgreichen Wettkampftag, traten die Athletinnen des TSV Simbachs abends die Heimreise an, stolz über die bewältigten Herausforderungen und einig im Lob an eine toll ausgerichtete Meisterschaft des SWC Regensburg.

Munich Indoor, 7.2.26

Zu einem weiteren Wettkampf in der Werner-von-Linde Halle München brachen am Samstag 6 Athletinnen und Athleten des TSV Simbachs auf: die Munich Indoor boten eine weitere Gelegenheit, Erfahrung zu sammeln, Wettkampfatmosphäre zu genießen und Bestleistungen zu erbringen. Die Teilnehmer der Altersklassen WJ U16, Frauen und Männer starteten in unterschiedlichen Laufdisziplinen, von 60m über 60m Hürden, 200m, 400m sowie 1.500m.

 

Als jüngste Teilnehmerin absolvierte Lea Krause in der Altersklasse WJ U16 die Distanz über 60m. Der ausgezeichnete erste Start aus dem Block wurde leider zunichte gemacht, da eine andere Athletin die Startvorbereitung gestört hatte. Im zweiten Anlauf klappte es dann aber und Lea erreichte eine Zeit von 9,10sec, ihre Bestzeit von 9,06sec verpasste sie damit nur ausgesprochen knapp.
Lea ging ebenfalls über die 60m Hürden an den Start, hier konnte sie ihre bisherige Höchstleistung um mehr als zwei Sekunden auf 11,23sec verbessern und mit dieser Leistung mehr als zufrieden sein.


Sina Müller trat bei den 400m an – ihren Plan, etwas aggressiver den Lauf zu bestreiten, konnte sie hervorragend umsetzen. Ihr Lohn, eine neue persönliche Bestzeit von 64,63sec, toppt die „alte“ PB vom 17. Januar mit über einer Sekunde.


Eine weitere Starterin über 60m war Nina Krause, die bei den Frauen antrat. Mit einer Zeit von 8,48sec verpasste sie ihre PB von 8,44sec nur sehr knapp.


Die längste Distanz bestritt Kathrin Bründl: 1.500m – 7,5 Runden. Mit einer soliden Leistung von 5:45,69min qualifizierte sie sich für die Deutschen Masters-Meisterschaften und kann dort in sagenhaften drei Disziplinen an den Start gehen.


Bei den Männern trat Robin Maier wie schon am 17. Januar erfolgreich beim 60m Sprint an. Mit einer Zeit von 7,45sec schaffte er nicht nur eine neue Bestzeit, sondern auch die B-Norm für die Bayerische Meisterschaft. Zudem startete er bei den 200m; dort feierte er eine sehr gelungene Premiere mit einer Zeit von 23,50sec. In seinem Zeitlauf erreichte er als erster die Ziellinie, gesamt landete er auf einem ausgezeichneten Platz 11 bei 31 Startern.


Der 07. Februar war auch für Johannes Fageth ein sehr gelungener Wettkampftag: in beiden Disziplinen, in denen er antrat – 60m und 200m - erreichte er persönliche Bestleistungen: beim Start über die 60m unterbot er zusätzlich die Norm für die Deutschen Masters-Meisterschaften ein weiteres Mal mit 8,20sec. Auch bei den 200m lief es gut, mit 26,74sec schrammte er an der Qualifikation für die Deutschen Masters Meisterschaften nur um Haaresbreite vorbei.


Für die Simbacher Athletinnen und Athleten war der Samstag ein weiterer erfolgreicher Wettkampftag, der nicht nur wegen der tollen Leistungen in Erinnerung bleiben wird, sondern ein weiterer großer Schritt in eine äußerst aussichtsreiche Saison darstellt.

 

Die Einzelergebnisse

WJ U 16
Lea Krause
60m                9,10sec
60m Hürden   11,23sec (PB)

 

Frauen
Sina Müller
400m              64,63sec (PB)

 

Nina Krause
60m                8,48sec

 

Kathrin Bründl
1.500m           5:45,69min (Quali. Deutsche Masters-Meisterschaften)

 

Männer
Robin Maier
60m                7,45sec (PB, B-Norm Bayer. Meisterschaften)
200m              23,50sec

 

Johannes Fageth
60m                8,20sec (PB, Quali. Deutsche Masters-Meisterschaften)
200m              26,74sec (PB)

Bayerische Meisterschaften, Werner-von-Linde Halle, 31.1. + 1.2.26, München 

Für die Bayerischen Meisterschaften, die Ende Januar in München stattfanden, waren zwei Athletinnen und ein Athlet der Abteilung Leichtathletik des TSV Simbachs qualifiziert: 

Esther Gerauer, Timo Kröner und Franziska Rieger stellten sich den Herausforderungen, die die beiden Wettkampftage boten.


Bei ihrer ersten Teilnahme an bayerischen Meisterschaften überhaupt trat Esther Gerauer am Samstag beim Sprint über 60m sowie beim Weitsprung an. Obwohl sie in einer höheren Altersklasse antrat, erreichte sie auch hier die Qualifikation und konnte ihre persönliche Bestzeit um acht Hundertstel steigern, am Ende bedeutete dies ein sagenhafter Platz 31 von 61 Starterinnen. An ihre ausgezeichnete Leistung der Südbayerischen Meisterschaft konnte sie wegen leichter Beinbeschwerden indes nur bedingt anknüpfen, mit einem Platz im Mittelfeld aber auch hier zufrieden sein.


Bei den U18 ging Timo Kröner über die Sprintdistanz 60m an den Start. Trotz längerer Trainingspause belegte er mit einer Zeit von 7,79sec einen sehr guten Platz 29 (48 Starter), seine Bestleistung in dieser Disziplin liegt bei 7,54sec.


Das mit Abstand größte Pensum absolvierte Franziska „Franzi“ Rieger mit einer Teilnahme in vier Disziplinen. Am Samstag konnte sie bei den 60m mit einer Zeit von 8,37sec zufrieden sein, womit sie knapp über ihrer PB lag - von 35 Starterinnen bedeutete das Platz 20.
Absolut herausragend war ihre Leistung beim Lauf über 800m: Sie konnte ihre bisherige Zeit von 2:32,12min um sensationelle 10sec auf 2:22,66min steigern. Sie kann sich hier nicht nur über den Titel der Bayerischen Vizemeisterin freuen, sondern auch darüber, den Vereinsrekord für die 800m ihr Eigen nennen zu dürfen.


Hochklassig ging es am Sonntag weiter, wo sie bei den 400m und 200m antrat. Nach dem erfolgreichen Vortag schaffte sie eine weitere persönliche Bestleistung über die 400m Distanz. Mit 13 Starterinnen kam sie mit einer 60,89sec (vorher: 62,50sec) auf einen sehr guten siebten Rang. Die 200m meisterte sie mit 27,64sec und landete damit im Hauptfeld, auch wenn die vorhergehenden Läufe ihren Tribut forderten und keine weitere persönliche Bestleistung mehr möglich war.  


Für Esther, Timo und vor allem Franzi war es ein ausgesprochen erfolgreiches Wochenende, an dem die drei mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein konnten und sich und ihre Erfolge feiern lassen konnten.

 

Die Ergebnisse im Detail:

W15
Esther Gerauer
60m 8:50sec (PB)
Weitsprung 4,56m

 

MU18
Timo Kröner
60m 7,79sec

 

WU20

Franziska Rieger
60m: 8,37sec
800m: 2:22,66min (PB)
200m: 27,64sec
400m: 60,89sec (PB)

Oberösterreichische Landesmeisterschaften in Linz am 24.01.2026

Frauen 

Nina Krause
60 m – 8,59 s

 

Lea Krause
Vorlauf 60 m – 9,10 s (PB)
Finale 60 m – 9,06 s (PB)

 

Männer 
Jojo Mayer
60 m – 7,97 s (PB + Quali DM)
400 m – 52, 20 (PB + Quali DM)

Südbayerische Meisterschaften in München, 17. / 18. Januar 2026

Am 17. Und 18. Januar fanden in der Werner-von-Linde Halle München die Südbayerischen Meisterschaften statt, die zugleich den Start der diesjährigen Hallensaison markierten. Entsprechend hochmotiviert und vorbereitet gingen an beiden Wettkampftagen 17 Simbacher Athleten und Athletinnen der Leichtathletik, des Lauftreffs und auch des Masters Teams an den Start.

 

Insgesamt war es eine außerordentlich gut besuchte Veranstaltung, für die es über 2000 Meldungen gab. 

 

Am Samstag fanden die Wettbewerbe für unsere Athleten der Altersklassen WJU18, Frauen und Männer statt.


Die beiden Teilnehmerinnen Annalena Obermeier und Lara Brodschelm erzielten in den angetretenen Disziplinen persönliche Bestleistungen. Annalena konnte sich bei den 60m mit gesamt 98 Starterinnen mit ihrer Zeit von 9,02sec sehr gut behaupten – im Weitsprung belegte sie einen ausgezeichneten Platz im vorderen Mittelfeld. Beim Kugelstoß (3kg) schaffte Lara eine Weite von 7,01m.


Bei den Frauen starteten Nina Krause, Sina Müller und Kathrin Bründl in unterschiedlichen Laufdisziplinen. Neben persönlichen Bestleistungen (Nina Krause mit 29,13sec bei den 200m, Sina Müller mit 66sec über die 400m) gab es zusätzlich auch die Quali für die Deutschen Masters Meisterschaften bei Kathrin Bründl (2:43,65min über die 800m) zu feiern. In der gleichen Disziplin – 800m – schaffte es Sina Müller mit einer Zeit von 2:32,15min auf den hervorragenden dritten Platz.


Auch bei den Männern gab es einige Erfolge und ebenfalls Qualifikationen für die Deutschen Masters Meisterschaften zu vermelden. Persönliche Bestleistungen über die 60m verbuchten jeweils Alexander Bründl (8,11sec), Johannes Mayer (8,19sec) und Johannes Fageth (8,26sec) für sich, Alexander und Johannes Fageth lösten damit auch das Ticket für die Masters Meisterschaften. Mit 7,64sec, also deutlich unter der „Schallmauer“ von 8sec, legte Robin Maier einen Traumstart bei seinem ersten Hallenwettbewerb überhaupt hin. Ebenso gut lief es bei der Distanz über 200m – hier qualifizierten sich Johannes Mayer mit 25,54sec und Alexander Bründl mit 26,34sec für die Meisterschaften. Nicht unerwähnt bleiben darf die Leistung bei der 4X200m Staffel:  Johannes Mayer, Alexander Bründl, Johannes Fageth und Robin Maier traten an und erreichten eine Zeit von 1:43,63min.

Am Sonntag gingen die Teilnehmerinnen der Altersklasse W 14 (U16) und der U20 in Lauf- (60m bzw. 60m Hürden) sowie verschiedenen technischen Disziplinen (Kugelstoßen, Weitsprung) an den Start. Ein Großteil der Athletinnen konnten persönliche Bestleistungen erzielen und in dem ausgesprochen großen Teilnehmerfeld wertvolle Wettkampferfahrung sammeln.


Unter den Ergebnissen ist die Leistung von Esther Gerauer besonders hervorzuheben: mit 4,92m liegt sie nur 4cm hinter der Erstplatzierten und ist somit Südbayerische Vizemeisterin in dieser Disziplin. Auch ihr Ergebnis beim 60m Sprint kann sich sehen lassen: von den 68 Starterinnen erreichte sie Rang 2 im B Finale und liegt in der Endwertung auf Platz 10. Der Lohn für diese herausragende Leistung ist die Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften, die am 31.01.2026 ebenfalls in München stattfinden.

In der Altersklasse U20 konnte Carola Reinhold mit ihrem allerersten Start in einer Halle einen persönlichen Erfolg verbuchen, während Lilli Spateneder im Kugelstoßen (4kg) eine persönliche Bestleistung erzielen und zusätzlich im 60m Sprint mit einem sehr guten Platz im Mittelfeld punkten konnte.

 

Die Einzelergebnisse:

 

W14/U16
60m (68 Starterinnen)
Esther Gerauer (8,58sec, PB)
Selma Hofstett (9,38sec, PB)
Lena Kinninger (9,41sec, PB)
Hannah Pichlmeier (9,62sec, PB)
Theresa Mayerhofer (9,79sec)
Charlotte Meyer (10,31sec)

 

60m Hürden (35 Starterinnen)
Esther Gerauer (10,83sec)
Selma Hofstett (12,51sec)

 

Weitsprung (35 Athletinnen)
Esther Gerauer (4,92m, PB)
Selma Hofstett (3,93m)
Lena Kinninger (3,53m)
Theresa Mayerhofer (3,39m)

 

Kugelstoß (22 Athletinnen)
Esther Gerauer (7,26m, PB)
Selma Hofstett (7,08m, PB)
Theresa Mayerhofer (6,05m)
Hannah Pichlmeier (5,81m, PB)
Charlotte Meyer (5,97m, PB)
Lena Kinninger (5,69m, PB)

 

U20
60m (36 Starterinnen)
Lilli Spateneder (8,73sec)

 

1500m (5 Starterinnen)
Carola Reinhold (5:31,45min)

 

Kugelstoß 4kg (15 Athletinnen)
Lilli Spateneder (7,94m, PB)

 

WJU18
60m (98 Starterinnen)
Annalena Obermeier (9,02sec)

 

Weitsprung (43 Athletinnen)
Annalena Obermeier (4,48m, PB)

 

Kugelstoß 3kg (33 Athletinnen)
Lara Brodschelm (7,01m, PB)

 

Frauen
60m (56 Starterinnen)
Nina Krause (8,44sec)

 

200m (28 Starterinnen)
Nina Krause (29,13sec, PB)

 

400m (11 Starterinnen)
Sina Müller (66sec, PB)

 

800m (13 Starterinnen)
Sina Müller (2:32,15min, 3. Platz)

Kathrin Bründl (2:43,65min, Quali f.d. Deutschen Masters Meisterschaften)

 

Männer
60m (87 Starter)
Robin Maier (7,64sec)
Alexander Bründl (8,11sec, PB, Quali f.d. Deutschen Masters Meisterschaften)
Johannes Mayer (8,19sec, PB)
Johannes Fageth (8,26sec, PB, Quali f.d. Deutschen Masters Meisterschaften)

 

200m (46 Starter)
Johannes Mayer (25,54sec, Quali f.d. Deutschen Masters Meisterschaften)
Alexander Bründl (26,34sec, Quali f.d. Deutschen Masters Meisterschaften)
Johannes Fageth (27,26sec)

 

4X200m Staffel (10Teams)
J. Mayer, J. Fageth, R. Maier, A. Bründl (1:43,63min)